Naturheilrezepte

Hausrezepte


Gängige und außergewöhnliche Heilmittel
Im Verlauf der Geschichte wurden Honig und Pollen schon immer zu Heilzwecken verwendet. Lebensmittel selbst können nicht heilen. Der Körper heilt selbst, wenn ihm die notwendigen Substanzen zur Verfügung stehen. Hier finden Sie einige in der Vergangenheit und heute angewendete Mittel aus der Volksheilkunde:




 

Entgiftung
Nehmen Sie zur inneren Reinigung und Entgiftung täglich mehrere Eßlöffel Honig und Pollen ein: beide enthalten neben anderen Nährstoffen viel hygroskopisches Kalium. Dieses Mineral entzieht dem Körper Wasser und hilft so, die darin gelösten Krankheitskeime und toxischen Molekülradikale aus dem Körper zu schwemmen.


Wunden, Verbrennungen, Geschwüre
Die alten Ägypter bestrichen frische Wunden mit Honig, um die Heilung zu beschleunigen. Im Orient wurde eine Salbe aus Honig und Pollen zur Behandlung von Hautausschlägen verwendet. Die Ärzte des Altertums legten Honig-Pollen-Umschläge auf offene Geschwüre, Verbrennungen, Furunkel und auf andere Hauterkrankungen.

Volksmedizin mit Honig und Pollen

Die Indianer Südamerikas legten bei den verschiedensten Hauterkrankungen Honig-Pollen-Kompressen an. Slawische Bauern in Osteuropa mischten Honig, Pollen und Mehl zu einer Natursalbe gegen Brandwunden. Norwegische Forscher streuten Pollen auf Verbrennungen und Wunden, damit sie schneller heilten. Noch heute verrühren Skandinavier Honig, Pollen und Lebertran zu einer Salbe gegen Hautkrankheiten.

Heilmittel für die Atemwege

In vielen Gegenden Europas werden Honig und Pollen für die Behandlung von Atemwegserkrankungen verwendet. Zur Milderung von schmerzenden Schluckbeschwerden werden sie langsam gelöffelt. Die Honig-Pollen-Mischung soll auch bei Erkrankungen der Bronchien und bei allergischem Asthma helfen; sie wird auch häufig in Form einer Packung um den Hals gelegt. Als Ohrentropfen lindert die leicht erwärmte Honig-Pollen-Mischung Ohrensausen, Ohrenschmerzen und Ohrenentzündungen.

Honig + Pollen + warme Milch = Balsam für den Hals

Viele Redner und Entertainer pflegen ihre strapazierten Stimmbänder mit diesem Getränk. Trinken Sie langsam, und Sie werden sich über den angenehmen Klang Ihrer Stimme wundern.

Erleichterung für die Atemwege

Volksmediziner empfehlen, einen Eßlöffel Honig mit einem Teelöffel Pollen und etwas Zitronensaft zu verrühren und mit heißem Wasser aufzugießen, kräftig umzurühren und warrn zu trinken. Dieses Getränk mildert Atembeschwerden, Halsschmerzen und andere Atemwegserkrankungen.

Natürliches Schlafmittel

Die ersten nordamerikanischen Siedler bereiteten sich aus folgenden Zutaten einen Schlaftrunk: vier Teelöffel Honig, zwei Teelöffel Pollen, drei Teelöffel Apfelessig in einer Tasse heißem Wasser. Langsam und warm getrunken, ist dieser Aufguß ein köstliches Gute-Nacht-Getränk.

Fernöstliches Jugendelixier

Zwei Teelöffel Pollen, ein halber Teelöffel gemahlener Ginseng und ein viertel Teelöffel gemahlene Orangenschalen werden unter zwei Teelöffel Honig gerührt. Die Mischung entfaltet nach Meinung fernöstlicher Heilkundiger eine verjüngende und vitalisierende Wirkung.


Verbesserte Muskelspannung

Zucker liefert den Abermillionen Muskelzellen die nötige Energie. Sobald die Muskeln aktiv arbeiten, verbrauchen sie etwa viermal soviel Glykogen wie im Ruhezustand. Der im Pollen enthaltene Zucker (natürliche Kohlenhydrate) wird jedoch nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sehr schnell vom Körper aufgenommen und im Blut in Glykogen verwandelt. Dieser Nährstoff versorgt Muskelzellen und Gewebe und verleiht dem Menschen Energie und Kraft.

Anregung der Nieren-Blasen-Funktion

Pollen in einem Eßlöffel Honig oder in Frucht- und Gemüsesaft wirkt harntreibend. Bei Nierenentzündungen (Pyelitis) sorgt Honig für häufiges Wasserlassen und fördert auf diese Weise die Entgiftung von Nieren und Blase.

Halsentzündungen

Viele Redner und Sänger bekämpfen Heiserkeit mit Honig und Pollen. Ein beliebtes Mittel besteht aus zwei Teilen Honig, einem Teil Pollen und einem Teil konzentrierter Benzointinktur (in der Apotheke erhältlich). Schon ein Teelöffel »schmiert« die Kehle und beseitigt »den Frosch im Hals«.

Wohltuendes Gurgelmittel

Die Volksmedizin empfiehlt eine Gurgellösung aus einem Eßlöffel Honig, 40 Gramm Pollen, 30 Gramm pulverisierten Hibiskusblüten und einem Liter Wasser. Verrühren Sie die Mischung, bis die Bestandteile sich im Wasser gelöst haben, und gurgeln Sie mehrmals täglich damit. Die Lösung hilft gegen rauhes, schmerzhaftes Kratzen im Hals.
Seit Urzeiten sucht die Menschheit nach dem »Jungbrunnen«, nach einer Substanz, die jugendliches Aussehen und die Lebenskraft der Jugend erhält. Fast immer führte die Suche zum Bienenstock und den Erzeugnissen der Bienen, die es schon lange vor den Menschen gab. Vielleicht beziehen auch Bienen ihre erstaunlichen Kräfte aus dem Honig und mehr noch aus Pollen.

Verbesserte Verdauung
Verdauungsbeschwerden? Die natürliche Erlösung kommt aus dem Bienenstock. Mit Pollen verrührter Honig, entweder als Getränk oder als Aufstrich auf Vollkornbrot, stabilisiert den Stoffwechsel und sorgt sowohl bei Verstopfung als auch bei Durchfall für gesunde Regelmäßigkeit.
Pollen beseitigt auf natürliche Weise Verdauungsprobleme und verleiht den inneren Organen jugendliche Funktionsfähigkeit. Da Pollen Invertzucker enthält, gärt er nicht im Darm, sondern wird schnell in die Blutbahn aufgenommen. Auf diese Weise verhindert er das Eindringen von Keimen und wirkt auch schmerzlindernd auf ein gereiztes oder entzündetes Verdauungssystem. Aufgrund seines Fettsäuregehalts regt Pollen die Darmtätigkeit an und sorgt für eine regermäßige und schmerzfreie Entleerung, die jedes Abführmittel überflüssig werden läßt. Bienenpollen setzt sich sehr schnell in Muskelenergie um und fördert so indirekt die Regeneration des Verdauungssystems. Die Darmmuskeln werden derart angeregt, daß sie viermal soviel energiereiches Glykogen verbrauchen wie im Ruhezustand und dadurch das ganze Verdauungssystem beleben.
Wird Pollen allein, ohne andere Nahrung eingenommen, kann er ungehindert auf den Stoffwechsel wirken und die möglichen Ursachen für Fettleibigkeit korrigieren: Zucker und Fett sind kohlenstoffhaltige Energielieferanten; sobald sie sich mit Sauerstoff verbinden, produzieren sie Energie. Zucker enthält mehr Kohlenstoff, oxidiert leichter und kann daher sehr schnell Energie liefern. Fette enthalten weniger Sauerstoff als Zucker und werden deshalb langsamer verarbeitet; sie liefern die sogenannte Reserveenergie.
Da Fette zur Verbrennung mehr Sauerstoff benötigen, können sie als Energievorrat deponiert werden. Invertzucker aus Pollen werden im Darm sofort »verbrannt«. Dieser Vorgang setzt weitere Sauerstoffatome frei, die in einer Art Kettenreaktion auch die Fette »entflammen«. Dadurch wird der gesamte Zuckerstoffwechsel angeregt, es werden vermehrt Kalorien verbrannt und Fette abgebaut (Gewichtsverlust). Bienenpollen ist es, der diese Reaktion auslöst; er ist deshalb das natürlichste Mittel zur Anregung des Stoffwechsels, zur Gewichtskontrolle und auch zur Gewichtsreduzierung.
Wer auf die regulierende Wirkung von Milchsäure vertraut, sollte Pollen als Ergänzungsnahrung bei Verdauungsstörungen einnehmen.

Dr. Paavo Airola schreibt dazu in Health Secrets from Europe:
»Es wird angenommen, daß Bulgaren, Rumänen, Russen und andere Osteuropäer, die für ihr beneidenswert hohes Alter bekannt sind, ihre Gesundheit und jugendliche Frische überwiegend der Milchsäure verdanken. Ihre Ernährung enthält viele gesäuerte Lebensmittel wie Sauermilch, Joghurt, dunkles Sauerteigbrot, Sauerkraut und ähnliches. Milchsäure wirkt vorzüglich gegen Fäulnisbildung im Darm und hält das Verdauungssystem gesund. Die Einnahme von Pollen zeigt dieselbe fäulnishemmende Wirkung wie gesäuerte Nahrungsmittel und trägt so ebenfalls wesentlich zu einem gesunden Verdauungssystem und einer guten Nährstoffaufnahme bei - beides sind Voraussetzungen für ein langes und gesundes Leben.«